Zentrum Paul Klee
Bern
05/09/14—11/01/15
Antony Gormley.
Expansion Field
Mo 21.05.2012

Medienmitteilung
Geschäftsbericht 2011 der Stiftung Zentrum Paul Klee

Im vergangenen Jahr besuchten über 156'000 Menschen aus Stadt und Kanton Bern, der Schweiz und dem Ausland das Zentrum Paul Klee. Diese Resonanz auf das vielfältige Angebot von Ausstellungen, Konzerten, Lesungen, Kongressen, Workshops und Vermittlungsprogrammen des ZPK und des Kindermuseum Creaviva bestätigt, dass das Zentrum Paul Klee auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ein fester kultureller Wert ist und eine bedeutende Tourismusdestination für Bern darstellt. Der Geschäftsbericht gibt über die Aktivitäten des ZPK Auskunft.

2011 war für das Zentrum Paul Klee ein Jahr des Umbruchs. Nach der interimistischen Leitung durch Ursina Barandun übernahm im November Peter Fischer als neu gewählter Direktor die alleinige operative Verantwortung für dieses einzigartige, noch junge Kulturzentrum.

2011 konnte das Zentrum Paul Klee rund 156'000 Gäste willkommen heissen -- eine respektable Zahl, umso mehr, als davon 138'000 das kulturelle Angebot genutzt hatten, davon 113'000 als Besucherinnen und Besucher der Ausstellungen. Das Budget war von noch höheren Erwartungen ausgegangen, weshalb in der Jahresrechnung als Erfolg Betrieb anstatt des veranschlagten Gewinns ein Fehlbetrag von CHF 199'000 resultiert. Trotzdem darf der Eigenfinanzierungsgrad von 41% im interkulturellen Vergleich weiterhin als sehr hoch bezeichnet werden.

Ungeachtet dessen konnte das ZPK bei seinen Kernaufgaben Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und Theaterveranstaltungen grosse Resonanz auslösen und markante Zeichen setzen, auch im Ausland. So z.B. mit der vom ZPK organisierten Ausstellung «Klee & Cobra - ein Kinderspiel», die an ihrer Station im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebaek zur besten Ausstellung des Jahres in Dänemark erkürt wurde.

In Abstimmung mit dem Stiftungsrat implementierte die neue operative Leitung eine Rechnungslegung nach zeitgemässen Standards. Damit erfüllt das ZPK jetzt die gebotenen Anforderungen an eine öffentliche Kulturinstitution bezüglich Transparenz und Leistungsnachweis und verfügt zugleich über ein wirkungsvolles Führungsinstrument. Voraussetzung für diesen Entwicklungsschritt war die Auflösung zahlreicher transitorischer Sonderposten aus früheren Jahren, was die Bilanz 2011 in einmaliger und ausserordentlicher Weise mit zusätzlichen CHF 1,3 Mio. belastet.

Weitere Informationen sind dem Geschäftsbericht 2011 der Stiftung Zentrum Paul Klee zu entnehmen.

Weitere Auskunft erteilt am 21.5. zwischen 13.30 und 15.00 Uhr:

- Ulrich Sinzig, Präsident der Stiftung Zentrum Paul Klee

Kontakt über:

- Maria-Teresa Cano, Leiterin Kommunikation und Kunstvermittlung, Tel. +41 (0)31 359 01 89, mariateresa.cano@zpk.org